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Weltfirmen, fernab jeder Realität

vor 4 Jahren • von 3 Lesern gemocht

Ich mag das Apple Gedöhns vor allem aus dem Grund, da es tatsächlich diesen “it just works” Faktor hat. Mir ist durchaus bewusst dass viele dies anders sehen, meine Erfahrungen sind bisher aber positiv. Ganz einfach aus dem Grund, weil 80% meiner Familie mit iOS Geräten ausgestattet sind und zum Beispiel Shared Photostream es unheimlich einfach macht, Bilder und neuerdings auch Videos meiner Tochter an die Großeltern zu verteilen und sie damit noch mehr am heranwachsen ihres Enkels teilhaben können. Was mich dann aber doch am Apple Gedöhns nervt, sind die teilweise absurd dämlichen Beschränkungen.

Gestern waren wir auf einem Tanzfest, natürlich habe ich den Auftritt meiner Tochter mit dem iPhone aufgenommen und später in iMovie einige kleinere Clips zu einem ca. 8 Minuten langen Video zusammengeschnitten. Einmarsch, Auftritt und Siegerehrung. Funktionierte alles wunderbar, bis ich dieses Video dann in den Fotostream laden wollte. Videos dürfen hierbei nämlich nur genau 5 Minuten lang sein! #!@?!&$!

Ganz ehrlich? Diesen Schwachsinn kann ich nicht nachvollziehen. Später erfuhr ich auch noch, dass Videos welche ich mit iMovie ins neue iMovie Theater laden kann, nur 15 Minuten lang sein dürfen. Soll ich 3 Wochen Urlaub in 15 Minuten verpacken? Wirklich, Apple?

Dass mir dann später auch noch ein Google+ Account verpasst wurde, weil ich dieses Video zu YouTube laden wollte, davon fange ich gar nicht erst an. Dass es nach dem Upload für mobile Geräte gesperrt wurde, weil – natürlich, es war ein Tanzfest – Musik im Hintergrund erkannt wurde, welche Lizenzbullshit unterliegt – drauf geschissen. Von Google erwarte ich gar nichts anderes mehr.

Aber eins sag ich euch: ihr Firmen wollt uns mit euren Produkten ein besseres Leben bescheren, aber ihr Apples, Facebooks und Googles – ihr seid teilweise soweit ab von der Realität dass es weh tut. Es schmerzt so unheimlich, weil ich in solchen Momenten meinen Kopf minutenlang auf die Tischplatte schlage.

Tweetbot 3 für iPhone und die Empörung über 2,69 €

vor 4 Jahren • von 0 Lesern gemocht

Manche Menschen möchte man durch den Bildschirm hindurch anschreien und ohrfeigen. Warum? Weil sie sich nicht zu dumm sind über einen Betrag von 2,69 € zu empören – schooon wieder.

Was ist passiert? Die großartigen Jungs von Tapbots haben die neue Version von Tweetbot für das iPhone veröffentlicht. Ganz genau, es handelt sich hierbei um eine komplett neue Version für iOS 7. Mit einem komplett überarbeiteten User Interface und neuen Funktionen wie “Background Content Fetch”. Nun besassen die Entwickler auch noch die Frechheit für Ihre Arbeit Geld zu verlangen und räumten sogar einen Rabatt ein, welcher die App nun unglaublich unverschämte 2,69 € kosten lässt. dafuq?

Tweetbot 3 for iPhone

Der von mir sehr geschätze Herr Olma fand auf Twitter – mal wieder – die passensten Worte, er schrieb: “Wer jede iOS-Version von Tweetbot direkt zu seinem Release kaufte, hat in den vergangenen 2.5 Jahren insgesamt 9.06 Euro gezahlt.”

Es ist tragisch dass diese Diskussion scheinbar immer nur Tapbots zu treffen scheint. Einerseits kann man hieran erkennen, dass Tweetbot eine der beliebtesten Apps für Twitter ist, andererseits kann es aber auch an meiner Filterbubble liegen. Letztendlich liegt dieses Problem aber viel tiefer: auf der einen Seite stellte sich Craig Federighi vor nur wenigen Tagen auf die große Keynote Bühne und zischt ein “Free is good” ins Publikum und wir alle freuen uns über kostenlose Updates auf Mavericks und die neue iWork Suite. Ist es aber so einfach Apple und kleine Entwicklerstuben wie Tapbots auf eine Stufe zu stellen? Nein, ich denke das wäre ein Fehler.

[…]

10.9

vor 4 Jahren • von 1 Lesern gemocht

Mavericks ist keine Raubkatze, Mavericks ist ein Ort in Kalifornien. Damit bricht Apple mit einer lange Tradition, in der sie Ihre Betriebssysteme nach Raubkatzen benannt haben. Damit vorab ein bißchen Trivia.

Ich bin heute einfach mal so tollkühn und gebe nach nur einem Arbeitstag unter Mavericks ein erstes kurzes Fazit ab. Wer es etwas ausführlicher mag, der schaut bei Ars Technica und dem Bericht von John Siracusa vorbei. Erwähnenswert ist dass Mavericks kostenlos von Apple bereitgestellt wird und das nicht nur für Mountain Lion (10.8) Nutzer, sondern auch Lion (10.7) und Snow Leopard (10.6) in einem Rutsch aktualisiert werden kann.

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iPad Mini

vor 4 Jahren • von 1 Lesern gemocht

Da mir im Urlaub leider mein – geliebtes – iPad 2 “abhanden” kam und zur letzten Keynote nur iPhones vorgestellt wurden, bestellte ich mir Übergangsweise ein generalüberholtes iPad Mini im Apple Online Store.

Es ist zwar reichlich spät über das iPad Mini zu berichten, aber ich werde es trotzdem tun, denn ich hätte nie gedacht dass ein 7" Tablet meine Größe ist. Innerhalb weniger Minuten habe ich mich in diesen Formfaktor verliebt und es fühlte sich sofort richtig an. Klar, bereits vorher hatte ich das Mini öfter in der Hand, aber da es nie mein Gerät war, hatte ich mich auch nie auf dauerhafte Benutzung eingestellt. Allerdings hatte ich bereits vor einer Weile beschlossen dass mein nächstes iPad ein Mini wird.

Ich vermisse die 10" in keinster Weise und wenn ich aktuell ein iPad in den Händen halte, bin ich schon fast erschrocken was für ein schwerer Klotz dieses Gerät doch eigentlich ist. Das Mini ist leicht, ich kann es quasi ununterbrochen mit einer Hand halten und dabei bequem lesen. Dennoch ist es groß genug um auch ein längeres Video anzuschauen. Steve Jobs Aussage, man müsse seine Finger spitzen, ist komplett falsch gewesen.

Ich bin nun gespannt, ob es das Mini in absehbarer Zukunft auch in einer Retina Variante geben wird. Nötig hat es dies meiner Meinung nach aber nicht wirklich, die Auflösung ist für die Größe vom Display echt okay. Würde es aber bei den aktuellen Abmessungen und Gewicht bleiben, ohne dabei die Laufzeit zu verkürzen, dann sage ich natürlich nicht “Nein”.

iPad Mini, bestes iPad. <3

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