pixel&leben

iPad mini mit Retina Display

vor 3 Jahren • von 5 Lesern gemocht

An meiner grundsätzlichen Meinung zum iPad mini hat sich in den letzten drei Monaten nichts geändert. Mittlerweile nutze ich allerdings die zweite Generation mit Retina Display und möchte kurz meine Erfahrung mit euch teilen.

An der Größe hat sich nichts geändert, das Mini ist genauso hoch und breit wie das Vorgängermodell – allerdings ist es um 0,3 mm dicker geworden. Nun mag man denken dass diese minimale Änderung sich nicht bemerkbar macht, allerdings ist mir dies beim auspacken sofort “negativ” aufgefallen. Auch die zugelegten 33 g mehr fallen “schwer ins Gewicht”. Dieser Vergleich hinkt allerdings, da ich nur den Vergleich zwischen dem alten Wi-Fi und dem neuen Cellular Modell habe. Das allerdings ist Kritik auf allerhöchstem Niveau.

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Musste das alte Mini noch mit der Hardware vom iPad 2 zurecht kommen, so verfügt es nun über die neusten Komponenten, dem A7 (64-Bit) in Verbindung mit M7 Motion Coprozessor. Damit dürfte es dem Retina Mini nicht an Performance fehlen. Wird diese Leistung dann tatsächlich einmal abgerufen, wird das Gerät aber merklich “handwarm”, jedoch nie unangenehm heiß. Der Leistung steht natürlich der Akku bzw. die Laufzeit gegenüber und hier hat Apple wieder ganze Arbeit geleistet: die gewohnten 10 Stunden Nutzung bleiben erhalten. In meinem normalen Alltag bedeutet dies, dass ich nur aller 2 oder 3 Tage an die Steckdose muss.

Fazit: Alles in allem bin ich mit dem iPad mini mit Retina Display mehr als zufrieden, Kritikpunkte gibt es bis auf die bereits genannten nicht. Einzig der leicht versenkte SIM-Karten-Slot stört ein wenig das sonst perfekte haptische Erlebnis am Gerät.

„Ich mag diesen Artikel“

vor 3 Jahren • von 16 Lesern gemocht

Vor einem Jahr, kurz nach Relaunch dieser Seite, hatte ich ein Plugin eingebaut welches meinen Lesern die Möglichkeit gab ein “Like” für den jeweiligen Artikel zu hinterlassen – nur hier im Blog, kein Facebook, Twitter oder dieses Google+. Nach jedem Update – und WordPress bekommt viele Updates – war dieses Plugin dann kaputt bzw. mussten durch ständige Änderungen wieder Anpassungen vorgegenommen werden – auf Dauer ziemlich ermüdend. Das Plugin hatte ich irgendwann gelöscht, aber die Idee dahinter mag ich weiterhin. Deshalb habe ich nun wieder eine solche Funktion eingebaut.

Warum keine typischen Social Media Buttons? Ich folge hier ein wenig dem Prinzip Tumblr, auch dort kann man einen Artikel nicht von Haus aus in jedes Netzwerk teilen, aber innerhalb des Netzwerkes “rebloggen” oder “liken”. Wer Content aus dem Internet teilen möchte, da bin ich fester Überzeugung, hat die entsprechenden Tools bereits in seinem Browser enthalten und wird diese auch benutzen. So bleibt die Seite schlank und es muss nicht aller möglicher Code nachgeladen werden.

Kommentare an oder aus ist sowieso eine endlose Diskussion. Ich habe mich auf pixel&leben für einen Mittelweg entschieden: alles kann man hier nicht kommentieren, nur Beiträge bei denen ich mir sicher bin, dass jeder eine konstruktive Meinung oder Erfahrung beisteuern kann. Ohne Sharing Buttons verschenke ich mit Sicherheit eine Menge Potential, aber die Artikel über Watchever oder Flixster zeigen mir dennoch, dass ich nicht unbedingt auf dem Holzweg bin.

Drei Absätze, lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich freuen, solltet ihr die Seite direkt besuchen und euch meine Artikel gefallen, den Link am Ende des Artikels zu klicken. Natürlich dürft ihr meine Artikel auch gern in euer präferiertes Netzwerk teilen, ich wette ihr habt einen entsprechenden Button dafür parat! Danke. <3

Fantastical 2 für iOS

vor 3 Jahren • von 3 Lesern gemocht
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Ich wurde anfang der Woche nach einer Empfehlung für eine Kalender App auf dem iPad gefragt, ich konnte nur leider nicht so recht weiterhelfen. Jedoch beschäftigte ich mich noch ein wenig mehr mit diesem Thema. Auf dem iPhone benutzte ich unter iOS 6 die sehr beliebte App “Fantastical”, kam dadurch später auch schnell zur Mac Version. Leider funktioniert Fantastical für Mac nur sehr unbefriedigend mit Outlook für Mac, und so kam die App schnell wieder in Vergessenheit – auf beiden Systemen.

Fantastical 2 wurde nun komplett für iOS 7 angepasst und fand für den Sonderpreis von 2,99€ den Weg zurück auf mein iPhone. Die App kommt im typischen neuen iOS Design daher und unterscheidet sich von der Bedienung zur wenig zur alten Version.

Wer Fantastical noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass der Vorteil dieser App darin liegt, dass ein Termin in natürlicher Sprache angelegt werden kann: “Meeting von 10 bis 10:30 Uhr im Besprechungsraum 1 am nächsten Dienstag”. Fantastical klöppelt daraus ein Ereignis und legt dieses direkt im Kalender ab. Funktioniert meiner Erfahrung nach ziemlich nah an perfekt.

Fantastical ist in Version 2.x auch in der Lage Aufgaben bzw. Erinnerungen anzuzeigen und zu verwalten. Hier wird – ebenso wie bei Terminen – auf die Standard App von iOS zugegriffen. Dies hat vor allem den Vorteil dass diese dann auch im Notification Center auftauchen.

Für mich liegt der große Vorteil bei Fantastical in der Listenansicht für meine Termine, denn diese hat Apple mit iOS 7 quasi entfernt. Zwar kann ich mit Tabb auf das Suchsymbol eine Liste erzeugen, für schnelle Übersicht taugt dieser Workaround für mich aber leider nicht.

Fazit: Zusammen mit der natürlichen Eingabe von Terminen ist Fantastical 2 für iOS eine der besten Kalender Apps auf dem iPhone und erleichtert vor allem den beruflichen Alltag um einiges. Ich hoffe flexibit liefert schnell die Anzeige für Fahrtzeiten nach, dann wäre diese App perfekt!

Kleines Postskriptum: Aktuell benutze ich mit großer Freude den neuen nativen Kalender unter Mavericks, hiermit funktioniert auch Fantastical für Mac wesendlich zuverlässiger, bietet schellen Überblick auf meinen Tagesablauf und erlaubt ebenfalls die schnelle Eingabe von Terminen.

Flamingo, schöner chatten auf dem Mac

vor 3 Jahren • von 0 Lesern gemocht

Wenn es nach mir ginge, dann würde ich für sämtliche Kommunikation in diesem Internet – also aktuell Facebook, Jabber und iMessage – die native Messages.app in OS X nutzen. Prinzipell könnte man damit gemischte Konversationen führen, z.B. Jabber (xmpp) zusammen mit iMessage. Dummerweise geht es aber nicht nach mir und deshalb funktioniert das ehemalige iChat eher schlecht als recht – vor allem wenn man mehrere Konten nutzen möchte.

Adium verrichtet seine Arbeit ganz gut, ist aber nicht wirklich hübsch. Hier gibt es zwar eine sehr fleissige Modding Community, aber richtig glücklich macht mich das alles nicht.

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Quelle: Flamingo Press Kit

Flamingo wurde vor ein paar Wochen durch die die Blogs getrieben und trotz 9 € Verkaufspreis und fehlender Testversion klickte ich schnell den “Shut up and take my money”-Button. Eins gleich vorweg: richtig glücklich bin ich immer noch nicht, denn für diesen Preis ist Flamingo noch ziemlich wackelig unterwegs.

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Weltfirmen, fernab jeder Realität

vor 3 Jahren • von 3 Lesern gemocht

Ich mag das Apple Gedöhns vor allem aus dem Grund, da es tatsächlich diesen “it just works” Faktor hat. Mir ist durchaus bewusst dass viele dies anders sehen, meine Erfahrungen sind bisher aber positiv. Ganz einfach aus dem Grund, weil 80% meiner Familie mit iOS Geräten ausgestattet sind und zum Beispiel Shared Photostream es unheimlich einfach macht, Bilder und neuerdings auch Videos meiner Tochter an die Großeltern zu verteilen und sie damit noch mehr am heranwachsen ihres Enkels teilhaben können. Was mich dann aber doch am Apple Gedöhns nervt, sind die teilweise absurd dämlichen Beschränkungen.

Gestern waren wir auf einem Tanzfest, natürlich habe ich den Auftritt meiner Tochter mit dem iPhone aufgenommen und später in iMovie einige kleinere Clips zu einem ca. 8 Minuten langen Video zusammengeschnitten. Einmarsch, Auftritt und Siegerehrung. Funktionierte alles wunderbar, bis ich dieses Video dann in den Fotostream laden wollte. Videos dürfen hierbei nämlich nur genau 5 Minuten lang sein! #!@?!&$!

Ganz ehrlich? Diesen Schwachsinn kann ich nicht nachvollziehen. Später erfuhr ich auch noch, dass Videos welche ich mit iMovie ins neue iMovie Theater laden kann, nur 15 Minuten lang sein dürfen. Soll ich 3 Wochen Urlaub in 15 Minuten verpacken? Wirklich, Apple?

Dass mir dann später auch noch ein Google+ Account verpasst wurde, weil ich dieses Video zu YouTube laden wollte, davon fange ich gar nicht erst an. Dass es nach dem Upload für mobile Geräte gesperrt wurde, weil – natürlich, es war ein Tanzfest – Musik im Hintergrund erkannt wurde, welche Lizenzbullshit unterliegt – drauf geschissen. Von Google erwarte ich gar nichts anderes mehr.

Aber eins sag ich euch: ihr Firmen wollt uns mit euren Produkten ein besseres Leben bescheren, aber ihr Apples, Facebooks und Googles – ihr seid teilweise soweit ab von der Realität dass es weh tut. Es schmerzt so unheimlich, weil ich in solchen Momenten meinen Kopf minutenlang auf die Tischplatte schlage.

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